Liebe Quiltfreunde!

Liebe Quiltfreunde!

Bisher ging es in meinem Blog fast immer um Quilts, die ich gerade nähe, um das Färben von Stoffen und meine Ausstellungen im Atelier.
Aber jetzt verändert sich mein Blog!
In Zukunft werden meine Onlinekurse statt auf der Homepage des Ateliers, hier im Blog zu finden sein.
Auch meine Anleitungen und Materialpakete wird es hier im Blog geben.
Und manchmal werde ich Stoffe und Bücher, die ich in meinen Regalen nicht mehr unterbringen kann, ebenfalls hier im Blog anbieten.

Für Fragen oder Bestellungen schreibt einfach ein Mail an mich!

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18.07.2018

Rhapsodie in Blau

Schon lange keine Fortschritte bei meiner Rhapsodie gezeigt. Dabei hängt dieser Teil schon etliche Wochen an meiner Designwand, bloß - wie fast immer bei mir - der Fotoapparat macht und macht die notwendigen Fotos nicht alleine.

Aber jetzt habe ich mich endlich aufgerafft und habe den Quilt fotografiert.

Er ist einfach mit ein paar Klammern am Gitter des Balkons befestigt und hängt daher nicht sehr perfekt. Aber es ist ja nur ein "Arbeitsfoto" um zu zeigen wie es mit der Rhapsodie weitergeht.

Inzwischen nähe ich fleißig an den Dreiecken für nächste Runde. Die gibt es demnächst zu sehen.

Nachdem ich zum Fotografieren auf die Wiese vor dem Haus gehen musste, hat Sally sofort kontrolliert, was ich denn da ohne ihr da draußen mache.



Wenn man dieses Foto sieht könnte fast meinen, dass es sich hier nicht um einen verwöhnten, frechen Dackel sondern um eine arme Strafgefangene hinter Gittern handelt.

13.10.2016

Rhapsodie in Blau

Für den vorletzen Teil des Outline of Traditions Kurses entstand ein blau-weißes Top wieder einmal in einer Freischneidetechnik.


 Eine Art des Freischneidens, bei der man keinen - oder zumindest kaum einen - Einfluss auf das Endergebnis hat.

Man entscheidet sich für die Farbe, die ungefähre Größe und eventuell noch wie oft man das Top zerschneidet und wie klein die einzelnen Teile dadurch werden.

An sich sollte aus diesem Top ja ein Wandbehang werden,  aber in unserem neuen Schlafzimmer brauche ich unbedingt eine große Tagesdecke für das Bett oder noch besser mehrere zum alle paar Wochen wechseln - wird ja sonst  langweilig, so mit immer derselben  Decke.

Inzwischen weiß ich auch schon, was für ein Quilt es werden soll.
Das jetzt fertige Teil kommt als eine Art modernes Medallion in die Mitte, daran kommen vier Dreiecke aus weißen Stoffen. Auf diese Dreiecke kommen Blumenapplikationen, irgenwas moderenes, das zu der Freischneidetechnik passt - ich habe auch schon eine ziemlich genaue Vorstellung wie diese Applikationen aussehen sollen.

Anschließend kommen, bis die Decke die richtige Größe hat, Runden mit Patchworkblöcken in der Wonky-Technik. 

Rein theoretisch ein traditinoneller Quilt so mit dem Medallion, den Applikationen und den Patchworkblöcken - praktisch wird es aber ein leicht schräger, wenn nicht verrückter Quilt. :)

Und ein Onlinekurs wird auch noch daraus werden!

Jetzt noch zwei Bilder, die Sally bei der"Arbeit" zeigen: Ganz offensichtlich fühlt sie sich für die Endkontrolle meiner Quilts zuständig.



08.08.2016

Endlich wieder da


Seit mindestens vierzehn Tagen hatte ich mir schon vorgenommen mich endlich wieder um meinen Blog kümmern, aber große Ereignisse hindern einen manchmal an Dingen die man gerne tun würde.

Bei mir waren diese großen dinge, unser ziemlich abrupter Entschluß alles zu ändern und unser komplettes Leben auf den Kopfstellen und dabei ist mein Blog bei mir beinahe – aber doch nur beinahe – in Vergessenheit geraten.

Ende März war meinem Mann und mir anscheinend etwas langweilig und wir hatten anscheinend nichts Besseres zu tun, als uns darüber zu unterhalten, dass auch wir irgendwann einmal, aber ganz sicher nicht gleich, in Pension gehen könnten.

Naja, je länger wir uns unterhalten haben, desto reizvoller fanden wir den Gedanken an ein Leben als Pensionisten.

Also haben wir einen Termin, eventuell Anfang 2017, nach der nächsten „Handgefärbt" Ausstellung ins Auge gefasst.

Nach einigen weiteren „Plaudereien“ zu dem Thema erschien uns 2017 als ein zu langer Termin und wir entschieden, wir machen im September noch das Quiltfest und im Oktober die Ideenwelt und dann ist Schluss.

Aber wenn man schon dabei ist und weiter überlegt, dehnt sich die Zeit immer mehr und es liegt jeder Termin in zu weiter Ferne.

Also, warum bis Ende Oktober warten, im Sommer gibt es doch, wie jedes Jahr, eine Ausstellung bei uns im Atelier. Das erschien uns plötzlich als ein recht passender Abschied vom Atelier.

Da der Abschied vom Atelier auch den Abschied von unserem Haus bedeuten würde, hatten wir so nebenbei schon begonnen, uns umzusehen, wo wir denn in Zukunft leben könnten.

Für die Form in der wir in Zukunft wohnen wollten, hatten wir uns sehr schnell entschieden. Es sollte sogenanntes „Betreutes oder auch betreubares Wohnen“ sein.
Man wird ja schließlich nicht jünger und die Unterstützungsangebote kann man annehmen, muss man aber nicht.

Wir wussten eigentlich nur, dass wir nicht in Wien wohnen wollten, aber sonst…

Also haben wir, nach einer ersten Sichtung der Möglichkeiten, so eine Art Ausscheidungsverfahren der einzelnen Bundesländer begonnen.

Einiges war doch etwas zu weit weg von Wien, manche hatten nichts, was uns gefallen hätte und andere waren einfach eine zu teure Gegend.
Dann war da ja auch noch das Klima (Nicht zu viel Schnee!) und die Landschaft (Auf keinen Fall Berge!) zu berücksichtigen.

Zwei Tage nach meinem letzten Blogeintrag haben wir unsere Besichtigungstour verschiedener Wohnungen gestartet und sind bereits nach einigen Versuchen fündig geworden.

Aschbach Markt ist ein kleiner Ort in Niederösterreich, in der Nähe von Amstetten und ca. 150 km von Wien entfernt.

Jetzt ging es bei uns dann so richtig rund.
Wir hatten drei Wochen für den Abverkauf im Patchworkshop geplant und gleichzeitig musste ich mich bereits um die Übersiedelung kümmern.

Unser Hauptproblem: Wie bekommt man den Inhalt von 140 m² Haus plus drei Gartenhütten in 68 m² Wohnung.
Was muss mit, was kommt weg, wovon kann ich mich trennen und bei welchen Dingen ist das völlig unmöglich.

Wir haben gesichtet, diskutiert, unsere Meinung zu jedem einzelnen Gegenstand dreimal geändert und dann doch viel zu viel mitgenommen.

Unser Plan war, dass wir am 18. Juni übersiedeln.
Wir haben es nicht ganz, aber fast geschafft: Am 20 Juni sind wir in unserem neuen Zuhause angekommen!

Eines weiß ich: Ich werde nie wieder in meinem Leben übersiedeln!
Für solche Scherze bin ich einfach zu alt!

Demnächst zeige ich ein paar Fotos unseres neuen Lebens.

Heute gibt es nur ein Foto von Sally, die, statt ihres Gartens, jetzt einen Balkon hat, von dem aus sie das Geschehen am Platz davor lautstark kommentiert. 

 Wenn sie nicht gerade zu müde dazu ist!
 Und wenn es nicht einfach zu heiß für alles ist!

Puh, das ist jetzt länger geworden als ich vorhatte und nicht ein Wort von Patchwork!
Aber demnächst gehört der Blog wieder ganz allein dem Patchwork, versprochen!

13.12.2015

Hundedecke

 Ich habe hier ja schon die Anfänge vonr Sallys Decke gezeigt.
Inzwischen ist sie - inklusive Binding - fertig und Sally hat sie sofort in Besitz genommen.

Letztendlich habe ich mich, da sie so immer noch groß genug für das bisschen Hund ist, für nur vier Blöcke und keinen Rand entschieden. Jeder Block ist 34 x 34 cm groß.
 
So sieht sie Vorne aus.

 Und so auf der Rückseite.

Genäht haber ich die Blöcke in einer Art Quilt as you go Methode. Zuerst wurden das Dreieck und die Streifen direkt auf Vlies genäht und danach, auch direkt auf das Vlies - und die bereits genähte Rückseite, die Quadrate auf der Vorderseite.
Eine angenehme Methode, denn sie erspart einem das anschließende Quilten.
Die Blöcke selbst wurden ebenfalls mit Quilt as you go zusammengenäht.

Die Idee dafür stammt aus einem Onlinekurs, den es gerade bei mir gibt, nur dass dort eine große Ddecke mit 24 solchen Quadraten genäht wird. 

 Sally nimmt ihre Decke gerade in Besitz....

 


... und ringelt sich sofort zu einem gemütlichen Schläfchen darauf zusammen.

01.11.2015

Sternenquilt BOM Stern 14

Es gibt ihn, den 14. Stern! 
Na ja, zumindest  die Anleitung gibt es dazu, den Stern selbst noch nicht.
Also meinen, den von mir genähten, Stern gibt es nicht, den Stern aus dem Quiltentwurf gibt es natürlich schon.



So sieht der, brav mit der EQ7-Software, gezeichnete Stern aus. Ein bisschen langweilig so ein Zeichnung.
Meine Entschuldigung dafür, dass ich meinen Stern nicht genäht habe: So viele (2 Stück) Ausstellungen!
So viel Vorbereitung, so lange nicht im Atelier gewesen und soviel Arbeit das Wiedereinräumen des Geschäfts.

Und jetzt zeige ich warum mein Geschäft noch immer nicht ganz fertig ist und warum  der Stern möglicherweise kommende Woche auch nicht genäht werden wird. 

Die ganze Woche habe ich viele Telefonate geführt, Mails geschrieben, Formulare ausgefüllt und eine Tierhandlung geplündert.

Und das alles für diese junge Dame hier! :)
Sally ist gestern Abend bei uns eingezogen und hält uns seither ganz ordentlich in Trab.

Normalerweise gibt es in meinem Blog ja nur ein Thema: Quilts, Stoffe und was sonst noch so alles dazu gehört.
Aber ich freue mich so sehr, dass Sally jetzt bei uns wohnt, dass ich sie unbedingt herzeigen muss.

Wenn sich Sally auf dem Polster zusammenrollt bleibt noch ziemlich viel Polster rundherum über.
Sally ist 5 Jahre alt und hat vor kurzem ihr ungarisches Herrchen verloren. In der Familie konnte sich niemand um sie kümmern und so ist sie zu Animal Care gekommen und dort habe ich sie auf der Homepage gesehen.

Im September haben mein Mann und ich beschlossen, dass wir wieder einmal lange genug ohne eigenen Hund gelebt haben. 

Also habe ich begonnen mich im Internet schlau zu machen. 
So ungefähr wussten wir ja was wir wollten. Ein Dackel sollte es sein oder zumindest sollte er ziemlich dackelartig sein. Den typischen Dackelsturkopf wollten wir haben und machmal ein bisschen frech sollte er sein.

Diesmal sollte es auch kein Welpe sein - zu lebthaft und zuviel Erziehungsarbeit.

So fünf oder sechs Jahre sollte er sein, da haben sie sich üblicherweise schon ein wenig ausgetobt und sind schon ruhiger. 
In dem Alter ziehen die meisten Dackel im Sommer einen ruhigen Garten und im Winter eine gemütliche Couch vor und wollen  keine so langen Spaziergänge mehr - zumindest war das bei meinen bisherigen, insgesamt drei Dackeln, so.
Ja und ein Weibchen sollte es sein.

Bei Animal Care gab es jede Menge Dackel, Kurz- oder Rauhaar, grösser, kleiner, reinrassig bunt durchgemischt mit einigen anderen Rassen und das was wir gerne wollten - schon etwas bequemer und nicht mehr für stundenlange Spaziergänge zu begeistern.

Und dann habe ich Sally gesehen!
Ohne sie vorher kennengelernt zu haben, nur nach den Fotos im Internet und dem, was man uns erzählt hat, haben mein Mann und ich beschlossen, diese muss es sein!

Sally ist ein Weibchen, 5 Jahre alt, ein reinrassiger Kurzhaardackel - soweit passt alles. 
Aber: Sally liebt lange Spaziergänge!
Ich habe es noch nicht ausgetestet, aber so dreimal täglich 2 Stunden könnten ungefähr dem entsprechen, was sie als vergnügliches Mindestangebot betrachten würde.

Aber was soll's: Sie ist eine ganz Liebe, die uns viel Vergnügen bereitet.