Liebe Quiltfreunde!

Liebe Quiltfreunde!

Bisher ging es in meinem Blog fast immer um Quilts, die ich gerade nähe, um das Färben von Stoffen und meine Ausstellungen im Atelier.
Aber jetzt verändert sich mein Blog!
In Zukunft werden meine Onlinekurse statt auf der Homepage des Ateliers, hier im Blog zu finden sein.
Auch meine Anleitungen und Materialpakete wird es hier im Blog geben.
Und manchmal werde ich Stoffe und Bücher, die ich in meinen Regalen nicht mehr unterbringen kann, ebenfalls hier im Blog anbieten.

Für Fragen oder Bestellungen schreibt einfach ein Mail an mich!

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03.03.2019

Resteverwertung mit English Paper Piecing


Eigentlich ist das Top ja schon länger fertiggenäht, aber das Foto dazu hat sich schon wieder einmal nicht von alleine gemacht.

Ich habe es tatsächlich geschafft nur Reste zu verwenden.

Jetzt nur noch bügeln,die restlichen  Kartons entfernen, auf den Hintergrundstoff heften, applizieren, quilten und Binding annähen.

Dafür, dass das Top fertig ist klingt das immer noch nach ganz schön  viel Arbeit.

Bei den 2 Inch großen Teilen ist es kein Problem die Kartons herauszuholen, das geht ganz flott von der Hand. Aber das Rauskitzeln der Kartons aus den 1 Inch Rauten und Dreieckendas ist schon etwas mühselig und veranlasst mich manchmal durch dazu ein klein wenig zu fluchen.

Aber das Ergebnis entschädigt dann reichlich für die paar langweiligen und mühsamen Arbeitsschritte, die halt auch dazugehören. 😏

 

02.02.2019

Kohlkopf Kaleidoskop

Im Herbst 2016 habe ich ihn begonnen, meinen neuesten Kaleidoskopquilt.
Der Grundstoff dafür waren die Kohlköpfe von Philip Jacobs.


Das Top war im Sommer 2017soweit fertig, dass ich es auf den Hintergrundstoff applizieren konnte. 
Das war's dann aber auch schon.Da mir jede Idee, wie man ihn quilten könnte gefehlt hat, mußte er gut - aber auch schon sehr gut - im Kasten abhängen.
Da der Quilt mit Thermolam gefüttert werden sollte, war an handquilten nicht zu denken. Also war maschinenquilten angesagt. Soweit war ja noch alles klar, aber das Wie hat mich ziemlich lange beschäftigt.

Um die Zeit, bis zu einer Idee zu überbrücken habe ich eine Resteverwertung von Batikstoffen mit EPP-Schablonen begonnen.

Ja und dann kam die Idee mit einer Ausstellung meiner Quilts hier bei uns in Aschbach. Da hatte ich dann aber wirklich keine Zeit mehr für meinen Applikationsquilt, denn ich mußte einige andere Quilts dafür nähen. Die Monsteraufgabe dabei war meine Rhapsodie in Blau.

 Aber letzte Woche war es soweit: Jetzt mußte aus diesem UFO endlich ein Quilt werden.

Das Sandwich war schnell gemacht, die ersten Quiltinien schnell gezeichnet. Ich wollte immer in der Mitte der Dreiecke, in allen Richtungen, Linien quer über den Quilt nähen. 
Die Idee hat mir gefallen bis ich die ersten Nähte genäht hatte und festellen mußte, dass das langwierig (weil doch sehr viele Linien) und auch anstrengend war.

Nachdem ich meinem Mann mein Leid geklagt hatte, meinte, warum ich es dernn nicht einfacher mache da es ja nur ein  Gebrauchsquilt ist.

Also habe ich mich für einfacher entschlossen und habe ganz einfach  Wellenlinien frei über den ganz Quilt genäht.

So und jetzt geh ich und hänge ihn auf.

03.12.2018

Resteverwertung mit English Paper Piecing

Der Sonnenstrahl für ein Foto hat sich gefunden! Hier ist jetzt der letzte Teil des Wiesentops.
Anscheinend war's ein bisschen zuviel Sonne, man sieht die Nahtzugaben ziemlich durchscheinen.
Das soll jetzt der erdige Teil der Wiese, mit nur mehr wenigenBlumen drinn, sein. 
Mit ein bisschen Fantasie könnte man es sich glatt vorstellen , dass das so ist.

Jetzt noch dieses Teil an den Rest anfügen und fertig ist mein Top. 
Dann brauche ich nur noch einen passenden Rückseitenstoff um das ganze zu applizieren.
Na, mal sehen was dafür im Fundus auftreiben lässt.


18.11.2018

Resteverwertung mit English Paper Piecing

Er wächst und wächst und inzwischen ist er auch schon ganz schön lang, mein Rautenquilt. Und wer guten Willens ist kann sogar tatsächlich eine Blumewiese erkennen.😃


Hier ist jetzt noch eine Detailaufnahme.

  
Hier kann man die verschiedenen Formen, die zum Lückenfüllen notwendig sind, recht gut erkennen. Vorallem sind es viele ein Inch Dreiecke die da noch zum Einsatz kommen. Ein Inch sind ja immerhin 2,5 cm und wenn man sich da ein 1 Inch Hexagon vorstellt ist das ja gar nicht so klein. Bloß ein 1 Inch Dreieck ist dagegen schon sehr ein Minifizzelchen und verschwindet schnell mal zwischen den Fingern.

Aber es macht sehr viel Spaß so frei vor sich hinzuarbeiten und sich überraschen lassen was daraus wird.

15.11.2018

Resteverwertung mit English Paper Piecing

Auch die zweite Seite der Wiese ist fertig.

Jetzt müssen die beiden Teile nur noch an den Himmel angenäht werden und der Quilt ist - fast - fertig.
Fehlt ja nur noch der Wiesengrund und der ist ja bloß noch ca. 50 cm hoch. Himmel und Wiese zusammen sind ca. 180 cm hoch, da ist der Wiesengrund ja wirklich nur mehr eine Kleinigkeit.
Dann muss man das Ganze ja nur mehr applizieren, quilten und mit Binding versehen - ist ja auch kaum noch Arbeit. 😀

10.11.2018

Resteverwertung mit English Paper Piecing

Und wieder ist ein Stück meines Restequilts fertig. Das hier ist die linke Hälfte der sehr bunten Blumenwiese.

Kann man gar nichts dagegen sagen - bunt ist sie wirklich!  Hier sind es einmal vorallem die gelben und orangen Blüten und jede Menge Gras ist auchdabei.
Ein paar Rosa Blüten  haben sich auch schon eingeschlichen, die leiten dann zu den violetten Blüten auf der rechten Seite über.

04.11.2018

Rresteverwertung mit English Paper Piecing

Ich habe gerade nachgesehen, es ist schon über einen Monat her, dass ich etwas von meinem Rautenquilt hergezeigt habe.
Ist aber auch kein Wunder, denn in den letzten Wochen habe ich mich doch sehr auf die Ausstellung konzentriert - fragt sich bloß worauf ich mich in den letzten beiden Wochen konzentriert habe, denn die Ausstellung ist auch schon wieder zwei Wochen her.😀 
Aber jetzt kann ich einen  kleinen Fortschritt bei den Rauten zeigen.


 Das ist jetzt der ganze Himmel mit den kleinen Teilen der Blumenwiese.
Inzwischen ist der Blumenwiesenteil  nicht nur begonnen sondern schon ziemlich weitgediehen. Da gibt schon demnächst Fotos davon.

Und hier noch wieder einmal Sally bei der Quiltkontrolle. Meine Quilts unterliegen ständig ihrer gewissenhaften Kontrolle. Erst wird meine Arbeit überprüft und später, wenn ein Quilt fertig ist kommt die Überprüfung auf schlaftauglichkeit.
Meist ist sie mit dem Ergebnis, vorallem was die Schlaftauglichkeit betrifft, sehr zufrieden.

24.09.2018

Resteverwertung mit English Paper Piecing

Vor kurzem habe ich den ersten zusammengenähten Teil meines Restequilts gezeigt.
Jetzt habe ich zu dieser linken Himmelshälfte die rechte Hälfte auch fertig zusammengenäht.


Als nächstes werden jetzt diese beiden Teile zum großen Himmel zusammengefügt und dann geht's an das Mittelteil - die bunte Blumenwiese.

10.09.2018

Resteverwertung mit English Paper Piecing

Die gehefteten Rauten sind ja lange Zeit, völlig unbeachtet, in einer dunklen Ecke herumgelegen.
Nachdem ich sie jetzt zu den kleinen Einzelmotiven zusammengenäht hatte, musste ich mich endlich für die Gestaltung des Quilts entscheiden. Was wollte ich den eigentlich für einen Qualt daraus nähen?
Entschieden habe ich mich dann den zweiten von vier Vorhängen für meinen Kasten zu nähen.

(Der erste entstand aus einem Stoff von Philip Jacobs. Der muss bloß noch gequiltet werden, genäht und aufappliziert ist er bereits. Mal sehen, wannich dazu aufraffen kann ihn fertig zumachen.)

Also entschieden habe ich mich letztendlich für eine Art Landschaft.  Oben in vielen Schattierungen blauer Himmel eine sehr helle Mitte und darunter eine bunte Blumenwiese.
Keine Ahnung wie es aussehen wird, wenn es fertig ist, aber im Moment gefällt es mir.



Das hier ist einmal die linke Hälfte des Himmels mit der hellen Fläche und am Ende sieht man - mit sehr viel Fantasie - die ersten gelben Blumen.

Die helle Mitte könnte man ja - mit noch viel mehr Fantasie - als eine sehr helle Sonne an einem heißen Sommertag  interpretieren.

Genäht habe ich vor allem viele kleine ein Inch Motive plus passende Dreiecke, viele Parallelogramme und auch ein paar zwei Inch Dreiecke.

Durch die vielen kleinen Motive und das immer etwas versetzte Zusammennähen ist viele Lücken entstanden die gefüllt werden wollten. 

Es ist ein richtig schönes Puzzlespiel, immer muss man noch ein Stück im passender Farbe und Form finden oder schnell dazunähen.

28.08.2018

Resteverwertung mit English Paper Peicing

Es ist schon etwas länger her, da hatte ich gerade nichts zum Handquilten, Sticken oder auch Handnähen. Und Kaffeepausen ohne Nadel in der Hand, also das geht wirklich nicht.

Zuerst habe ich meine größeren Stoffstücke durchgeschaut. Aber keiner, von immerhin fast 200 verschiedenen Stoffen, hat mich auf eine Idee gebracht. 😕

Als nächstes habe ich dann meine Restekisten hervorgeholt und da bin ich dann endlich fündig geworden - zwei größere Boxen mit Batikresten in allen Farben.
In einer der Boxen lagen auch einige Rautenschablonen, was mich auf die Idee gebracht hat ein neues EPP Projekt zu beginnen.

Bei Rauten fallen mir als erstes immer Sterne ein. Aber immer nur Sterne ist auf die Dauer auch langweilig. 
Also habe ich mir ein paar bunte Rauten aus Papier zugeschnitten und die habe ich dann so lange  hin und her geschoben, bis ich mein neues Muster gefunden hatte.
Die ersten in Stoff genähten Rautenmotive gibt es demnächst zu sehen.

Zunächst habe ich erst einmal die Stoffe farblich sortiert um zu sehen was denn überhaupt da ist.
Dann habe ich einmal unendlich viele Stoffrauten geschnitten, immer vier Stück von einem Stoff und eine in einer passenden Kontrastfarbe.

Und hier ist das Ergebnis: Jede Menge zwei Inch große Rauten.

Und weil da soviele für zwei Inch Rauten zu kleine Reste waren, habe ich auch noch begonnen ein Inch Rauten zu beziehen. 
Mal sehen wie man die beiden Größen dann zu einem Quilttop kombinieren kann.

06.09.2017

Weihnachtsdecke fertig

Nachdem ich noch zwei Tage hin und her überlegt habe, habe ich mich
letztendlich wirklich für die einfache Lösung der Kreise entschieden.


Die Tischdecke ist 90 x 90 cm groß geworden und ich denke immer noch, dass ein dritter Sternenkreis einfach zu viel gewesen wäre und sie sehr überladen gewirkt hätte. 

 

Was hier am Tisch, damit die Decke wirklich gut zur Geltung kommt, noch fehlt, ist etwas weihnachtliche Dekoration.
Aber außer Weihnachtskeksen im Supermarkt, kann man, jetzt im September, schöner weise noch nicht viel Weihnachtliches finden. 


23.08.2017

Weihnachtsdecke - die nächste Runde

In den letzten Tagen habe ich die zweite Runde Sterne auf meiner Weihnachtsdecke appliziert.
Eigentlich hatte ich ja vor außen noch eine weitere Runde kleiner Sterne anzufügen, aber nach näherer Betrachtung der beiden Sternenkreise hatte ich irgendwie das Gefühl, mehr Sterne wären um einige zuviel.
Also wenn ich ehrlich bin, war es wieder einmal mein Mann, der meinte: Noch mehr Sterne erschlagen die Quilt. 
Der Mann muss sich immer gleich so drastisch ausdrücken.😕

Aber letztendlich beuge ich mich, wie immer, seiner Meinung und gebe ihm recht. 😊


Statt noch weitere Sterne zu applizieren, habe ich gleich mal die Randstreifen angenäht und das Sandwich gemacht.
Jetzt brüte ich nur noch über der richtigen Idee für das Quilting. Ich schwanke noch zwischen einigen Möglichkeiten. Ich könnte im Nahtschatten der Sterne quilten, in die freien Flächen Sterne quilten, Rauten, Spiralen oder einfache Linien in die Sterne quilten oder - ein bisschen unorthodox - einfach um jeden Stern einen Kreis quilten.

Ich glaube, für die Idee der Kreise könte ich mich durchaus erwärmen. Ich werde das jetzt gleich einmal ausprobieren.

16.08.2017

Weihnachten kommt auch dieses Jahr wieder - ganz sicher

Nicht nur Weihnachten kommt sondern auch die dazupassenden Patchworkkurse.
Also habe ich schon vor einiger Zeit begonnen weihnachtliche Projekte für diese Kurse vorzubereiten.

Als erstes habe ich für eine kleine Tischdecke, in der EPP-Technik (English Paperr Piecing) Sterne genäht und jetzt begonnen sie auf den Hintergrundstoff zu applizieren.

Das ist einmal die erste Runde Sterne, jetzt kommt noch eine zweite mit kleineren Sterne in die Mitte und ob ich außenherum auch noch welche appliziere, muss ich dann erst entscheiden.
Das was da so stellenweise durchschimmert, sind keine Flecken im Stoff, sondern nur das Muster meines Balkontisches.😊  

Es sind sehr bunt zusammengewürfelte Sterne, da ich es mir bequem gemacht habe und die übriggebliebenen Rauten eines anderen Quiltprojekts verwendet habe und nur was zuwenig war jetzt dazugenäht habe.
Manchmal muss man ganz einfach auch in die Restekiste greifen und den Versuch unternehmen sie etwas zu leeren.

demnächst gibt es ein Foto mit der zweiten Runde .

13.04.2017

Handnähkurs

Das Kissen mit einem klassischen Großmutters Blumengartenmotiv für meine neuen Kurse habe ich ja schon hergezeigt.
Da aber nicht jeder solche traditionellen Motive liebt, habe ich auch noch einen modernen kleinen Tischläufer genäht. 


Verwendet habe ich dafür Stoffe von Lecien aus einem Promotion Pack.


Und da es sich um eine modernere Variante von english Paper Piecing handelt, habe ich gefunden, dass hier Maschinenquilten besser passt als Handquilten.

Ich habe einfach in freien, leicht geschwungenen Linien, die sich manchmal auch kreuzen, über den gesamten Tischläufer gequiltet.

09.04.2017

Lange nichts geschrieben

Jetzt habe ich hier mehr als einen Monat nichts geschrieben und nichts hergezeigt - wieder einmal Schande über mich!  😖

Dabei habe ich so vieles genäht und hätte einiges zum Herzeigen, aber  im Moment bin ich  vollauf damit beschäftigt in Aschbach vom Patchwork- und Quiltvirusbefallene Frauen für eine Quiltrunde zu finden.



22.11.2016

Schon lange kein Kaleidoskop genäht

Eine meiner vielen Patchworkleidenschaften sind Kaleidoskopquilts in der English Paper Piecing-Technik.
Zugegeben, nicht alle sind immer wirklich fertig geworden. In meiner großen UFO-Kiste könnte man, mit einem einzigen kurzen Blick hinein,schon mit zwei oder drei Tops fündig werden.
Sie müssten nur mehr auf einen Hintergrund appliziert und gequiltet werden und schon wäre in der UFO-Kiste wieder mehr Platz. 
Das konnte mich aber, zumindest im Moment, nicht so wirklich reizen, ich wollte was Neues beginnen, also habe ich meine Stoffvorräte durchsucht und bin auch wirklich fündig geworden.

Diesen Philip Jacobs-Stoff habe seit mindestens 5 Jahren zu Hause liegen und mir war immer klar, dass ich eines Tages daraus einen Kaleidoskopquilt nähen würde.
Jetzt war es soweit, dieser Stoff oder keiner sollte es sein.  

Der Stoff hat für 102 Kaleidoskope gereicht, verwendbar sind davon aber nur 101 Kaleidoskope, denn einmal hat sich mein Lineal einfach total verschoben und ich habe eine Garnitur verpatzt.

Es sind zwar noch nicht alle Teile bezogen, aber da ich furchtbar neugierig bin, wollte ich wissen, wie die fertigen Kaleidoskope aussehen werden. Im Moment besteht jedes Kaleidoskop noch aus zwei Dreiergruppen, aber man kann trotzdem gut erkennen wie sie später aussehen werden. 

Wer würde vermuten, dass Krautköpfe (Kohlköpfe) so aussehen können.

03.04.2016

Großmutters Blumengarten 2

Immer nur Schablonen beziehen ist langweilig!

Also, wenn ich ehrlich bin, das mit dem langweilig sein ist ja doch nur eine Ausrede. Vertuschen will ich damit ja nur meine ewige Neugierde. Und diesmal galt die Neugierde der Frage, wie sieht denn jetzt so ein Hexagon-Kaleidoskop aus, wenn es genäht ist.


Bisher sind einige der Blüten fertig genäht und ich habe sie, für das Foto, lose zum Muster gelegt.
Die Anordnung der Blüten wird sich sicher noch ändern, denn ich habe einfach nur die vorhandenen irgendwie aneinander gefügt.

Wer genau hinschaut wird erkennen, dass nicht alle Kreise komplett geschlossen sind.
Ich habe zwar, bevor ich den Stoff geschnitten habe, nachgezählt, damit jedes möglichen Motiv sechs  Mal vorkommt.
Theoretisch war jedes Motiv am Rapport dreimal  zu finden, aber dann beim Zuschneiden haben mir etliche Male Motive gefehlt.
Daher gibt es jetzt nicht nur Sechsergruppen mit Blütenmotiven, sondern auch einige mit nur fünf, vier oder sogar nur drei Motiven. 
Aber alle diese Gruppen lassen sich gut ineinanderfügen und ich kann jederzeit behaupten, dass das die pure Absicht war. :)

Einige der Blüten haben noch keine Mitte, aber da ich noch nicht sagen kann, wie sie am Ende am bestenzusammenpassen werden, kann ich auch erst dann sagen welche Mitte die einzelnen Blüten haben sollen.

Ach ja, einen Namen  der Quilt auch bereits - sehr ungewöhnlich bei mir! :)
Ich werde ihn Wasserpark nennen.

Die blauen Flächen in den Blüten sollen kleine Teiche darstellen.
Die kleinen Punkte sind Kieselsteine - Sandflächen zum Spielen.
Die grünen Flächen stehen für Wiesen.
 Bei braunenFlächen mit Holzmaserung sollen schattigespendende Pavillons sein.

Na mal sehen, wie es damit weitergeht!

27.03.2016

Großmutters Blumengarten - Sag niemals nie!

Ich nehme an an, den meisten Quilterinnen geht es so wie mir: Ich liebe mein Hobby, aber einige Dinge habe ich von Beginn an kategorisch ausgeschlossen, dass ich sie jemals machen würde.
Bei mir waren es Babydecken und Großmutters Blumengarten. 

Bei Babydecken haben mich unerwartet auftauchende Nichten, Neffen und Großneffen eines Besseren belehrt. Ich habe es immerhin auf 5 Stück gebracht - mehr werden es auf keinen Fall!
 
Das zweite "das geht überhaupt nicht" war immer Großmutters Blumengarten.
Nie im Leben! Das kommt sowas von nicht in Frage!

English Paper Piecing jederzeit immer. Ich stehe zu meiner Sucht für's Lieseln!
 Ich habe immer, wenn ich nichts zum Handquilten habe, Schablonen zwischen den Fingern.

Grafische Muster aus Hexagonen mach' ich jederzeit gerne, Kaleidoskopquilts aus Rauten oder Dreiecken sind meine Lieblinge.

Ich sollte, wenn ich mit meinem Mann schon gemeinsame Kaffeepasuen mache, weniger übers Patchworken reden.
Seine Idee während so einer Kaffeepasue, war, dass man doch auch aus Hexagonen einen Kaleidoskopquilt machen können müßte. 

Diese Aussage hat mich natürlich sofort ins Geschäft zu den Stoffen getrieben.  


 Gelandet bin ich bei diesem Stoff.

Da ich das Kaleidoskop nicht einfach stoiffsparend, willkürlich entstehen lassen wollte, weil dabei doch viele der Blüten zerschnitten worden wären, habe ich jedes Teil einzeln ausgeschnitten.
Das war zwar Einiges an Arbeit, aber das Zusammensuchen der passenden Ausschnitte macht durchaus auch Spaß.

Die ersten Kartonschablonen sind bereits bezogen und damit steht den ersten Blüten für Großmutters Blumengarten nichts mehr im Wege!

09.03.2016

Outside of Traditions - Seifenblasen


Mein neuestes Handnähprojekt ist fertig geworden - vier Monate habe ich daran genäht.

Diesmal war es von jedem ein bisschen was English Paper Piecing, applizieren, quilten und sticken. 
Naja, das einfache Durchziehen eines Fadens durch die Quiltstiche sticken zu nennen ist zwar vielleicht etwas übertrieben, aber soviel verschiedene Techniken in einem Quilt vereint klingt doch gut. 



Die Namensfindung war wieder einmal gar nicht so einfach. Ideen, wie "Blub blub" und ähnliches, wie sie mein Mann hatte, habe ich als nicht ganz ernst gemeint eingestuft und sofort wieder verworfen.
 
Seifenblasen sind zwar normalerweise zarte, durchscheinende Gebilde und treten nicht in so kräftigen Farben, wie die Kreise in meinem Quilt, auf, aber das war es was noch das beste, das mir dazu einfiel.

Man kann die Namensfindung ja auf die gequilteten Kreise am Rand  beziehen, die sehen schon eher wie Seifenblasen aus.



 

Auf diesem Bild lässt sich erkennen, dass das mit dem Sticken gar nicht so falsch ist, jeder der bunten Kreise wurde nach dem Applizieren mit dem Stilstich umrandet. 

Gedacht ist dieses Handnähprojekt als Sommerarbeit  und wird der letzte Quilt aus der Serie Outside of Traditions sein.

22.12.2015

Beete im Herbst - Herbstbeete

"Beete im Herbst" oder doch lieber "Herbstbeete"?
Ich kann ich mich gerade nicht zwischen diesen beiden Titeln entscheiden!

Meine kleinen Häuschenschablonen haben es mir im Moment ziemlich angetan. Ich experimentiere ein wenig damit herum.

Im Grunde sind die Häuschen hier genäht wie bei der Weihnachtsdecke. Der einzige Unterschied ist, dass sie um ein Quadrat herum genäht wurden und daher in der Mitte der Hintergrundstoff nicht durchscheint.

Verwendet habe ich für die Häuschen nur Stoffe aus der Restekiste.
Meinen Mann hat das gleich einmal zu der Frage veranlasst, in welchem Beet es denn Leoparden gibt - Männer sind manchmal sowas von kleinlich!

Ein dritter Quilt, für die ich die Häuschen anders anordnen werde, ist bereits in Arbeit.